Der Ortner Grundofen

Die Grundfunktion

Alles aus einer Hand

Als Produzent von Produkten rund um den Grundofen (Kachelofen oder auch Speicherofen) garantieren wir für beste Qualität. Unterteilt wird das Sortiment in ORTNER Inside (dem Innenleben eines Ofens mit geschlossener Bauweise) und in ORTNER Complete (den Hüllenbaumaterialien dieser Öfen). Erfahren Sie hier mehr über die Funktion und den Aufbau unserer Produkte.

ORTNER GmbH. Der Kachelofen mit System.
Auch geeignet für die neuen Standards im Häuserbau.

Unser Produktportfolio

 

 

Ortner Inside

Grafik 3

Mit ORTNER Inside ist das Innenleben des Speicherofens definiert. Es handelt sich hierbei um den Grundofen selbst in Kombination mit den Hochleistungsspeichern KAM oder KMS. Um einen perfekten Abbrand zu gewährleisten, fällt unter diesem Bereich auch noch die ORTNER Abbrandsteuerung, welche für die automatische Regelung der Luftzufuhr in den Brennraum sorgt und optional zum Grundofen gewählt werden kann.
Mehr über ORTNER Inside erfahren…

Ortner Complete

Grafik 3

Neben den Grundöfen gibt es auch noch eine Reihe an Hüllenbaustoffen. Diese zusätzlichen Speicherelemente werden beim Ofenbau verwendet, um den optimalen Wärmebedarf für den jeweiligen Auslegungsraum zu erhalten. Um eine Raumüberhitzung zu verhindern, ist es daher wichtig zu unterscheiden, um welches Haus (Baujahr, Niedrigenergie-, Passivhaus,…) es sich handelt, wie groß der Raum ist und welcher Grundofen eingebaut werden soll.

Mehr über ORTNER Complete erfahren…

Design & Gestaltung

Grafik 3

Nicht nur die Technik, sondern auch das Aussehen ist uns wichtig.

Deshalb darf im ORTNER Produktsortiment auch das Thema Design nicht fehlen. Unterschiedliche Anstriche, Fugenmassen und auch spezielle Spachtelmassen für eine individuelle Gestaltung der Grundöfen werden bei der ORTNER GmbH produziert.

Mehr über ORTNER Design & Gestaltung erfahren…

Die Definition eines Ortner Grundofens

Wer sich im Internet auf die Suche nach einem guten, alten Kachelofen macht, stolpert fast zwangsläufig immer wieder über den Begriff Grundofen. Was aber hat ein Grundofen eigentlich mit einem Kachelofen gemeinsam und wo liegen die Unterschiede? Ein kurzer Vergleich schafft Klarheit.

Die Basis eines Kachelofens bildet der handwerklich errichtete Grundofen, bei dem, wie der Name schon sagt, das Holzfeuer auf festem Grund brennt und mit Verbrennungsluft versorgt wird. Bereits im 14. Jahrhundert erkannte man eine der wesentlichen Eigenschaften des Kachelofens, nämlich die Wärmestrahlung. Seit damals hat sich aber einiges getan. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Formen von Kachelöfen. Neben Grundöfen werden seit einiger Zeit z. B. auch Warmluftkachelöfen und Kombikachelöfen angeboten, welche jedoch oft aus einem metallischen Kern bestehen. Das nachhaltigste Mitglied der Kachelofenfamilie ist aber nach wie vor der keramische Grundofen. Und das hat mehrere Gründe.
GO 13 bearbeitet

Je mehr Speichermasse verbaut wird, desto höher ist die Speicherkapazität eines Ofens. Bei der geschlossenen Bauweise führen die hohen Verbrennungstemperaturen von 1.000° C bis 1.100° C im Speicherofen zur fast vollständigen Verbrennung jeglicher Schadstoffe. Währenddessen wird die Wärme der Rauchgase über die keramischen Züge an die Speicherwände des Ofens geleitet. Von dort strahlt der Ofen den Großteil der Energie als Wärmestrahlung ab – abhängig vom Typ des Ofens bis zu mehr als 24 Stunden lang. Diese Wärmestrahlung hat viele positive Effekte. So durchdringt sie gasförmige Stoffe, wie z. B. die Luft, und gibt die Wärme erst ab, wenn sie auf feste Körper trifft. Auf diese Weise kommt es zu keiner Luftzirkulation im Raum. Das bewirkt auch ein gesünderes Raumklima, da die Luftfeuchtigkeit bei regelmäßiger Lüftung optimal geregelt wird. Zusätzlich kommt es ohne Luftzirkulation auch zu keiner Staubaufwirbelung, was Allergikern nur zugutekommt. Ein ausreichend großer Brennraum, eine geregelte Luftzufuhr und das Abbrennen des Holzes bei sehr hohen Temperaturen gewährleisten einen Wirkungsgrad von ca. 90 %. Das heißt: Die Wärme, die bei der Verbrennung der eingelegten Holzmenge entsteht, wird zu 90 % an den Raum abgegeben. Da die Wärme jedoch vorerst in den Hüllenbaustoffen gespeichert wird, erfolgt die Wärmeabgabe verzögert – über 12 bis 24 Stunden. Und das für viele Jahre, denn ein guter Speicherofen hält fast ein Leben lang. Außerdem bleibt kaum Asche zurück und, was noch viel wichtiger ist, selbst strengste Emissionsvorschriften und Feinstaubkriterien werden jederzeit erfüllt. Neben technischen Leistungswerten spielt zumeist auch der emotionale Erlebniswert eine entscheidende Rolle. Denn auch in puncto Gemütlichkeit spricht einiges für den modernen Speicherofen. Wer will, kann heute dank unterschiedlichster Scheibenformate, nicht nur die gesunde Wärmestrahlung, sondern auch den Blick auf die lodernden Flammen genießen. Ebenso beeindruckend sind die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten eines vom Hafner bzw. Ofenbauer handwerklich errichteten Grundofens. Vom einfachen Ofenkörper im Wohnraum bis zur zweistöckig ausgeführten Ofenanlage ist alles möglich. Der Speicherofen ist ein Schmuckstück in Ihrem Zuhause.

Zwei Heizsysteme im Vergleich

Das macht wohlige Wärme aus

Sonnenstrahlung ist gesund. Sie fördert die Vitamin-D-Bildung, was unser Immunsystem stärkt und das Wohlbefinden fördert. Was tun, um diese Wirkung der Wärmestrahlung auch im Haus – besonders an trüben, dunklen Tagen – genießen zu können? Die Lösung ist das richtige Heizsystem. Mit einem Speicherofen der neuen Generation holen Sie sich den Wohlfühleffekt direkt in Ihr Wohnzimmer. Dank modernster Technologien, wie dem keramischen ORTNER Hochleistungsspeicher KMS, ist das System in der Lage, Wärme bestmöglich zu speichern.

Ein Speicherofen hat viele Vorzüge. In einem Punkt können andere Heizsysteme aber definitiv nicht mithalten: Wärmestrahlung.

Die Wärmestrahlung

Wenn man von Sonnen- oder Wärmestrahlung spricht, spricht man von elektromagnetischen Wellen. Im Gegensatz zu konventionellen Heizgeräten, wie beispielsweise einem Heizkörper oder Heizkamin, haben elektromagnetische Wellen die Eigenschaft, dass sie gasförmige Stoffe, wie Luft, weitgehend durchdringen. Wärme wird erst bei direktem Kontakt zu festen Gegenständen abgegeben. In Wohnräumen sorgt dieser Effekt für das optimale Wohlbefinden.

  • langanhaltende, gleichmäßige Wärmestrahlung in den Raum
  • dadurch angenehmes Wärmeempfinden
  • keine Staubaufwirbelung
  • optimale Regelung des Feuchtigkeitshaushalts im Raum
  • keine Schimmelbildung
  • dadurch gesundes Raumklima
  • nur 1-2 Holzauflagen pro Tag
  • an jede Raumsituation anpassbar
  • Ideal für gut isolierte Häuser, wie Niedrigenergie- und Passivhaus
  • hochwertige Baumaterialien
  • individuelles Design ganz nach Ihrem Geschmack
  • tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • hält ein Leben lang
  • zeitintensive Planungsphase
  • höhere Anschaffungskosten

Waermestrahlung

Sie kennen das Gefühl an einem schönen Wintertag, wenn Sie die angenehmen warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren, obwohl die Lufttemperatur bei ca. 0°C liegt?
Das ist nur eine der positiven Wirkungen der Wärmestrahlung.

 

Die Konvektionswärme

Konventionelle Heizgeräte werden relativ rasch heiß und erwärmen die Luft im Raum. Erwärmte Luft steigt bekanntlich nach oben, kühlt ab und fällt wieder nach unten. Dies bewirkt eine Luftzirkulation im Raum, die Staub aufwirbelt und oft auch als unangenehm empfunden wird. Es entsteht ein Raumklima, das für den Menschen nicht optimal ist. Da sich die Luft im Raum erwärmt, kommst es zu einem Temperaturunterschied zwischen Raum und Wänden. Die warme Luft kondensiert an den kühleren Wänden und bildet Feuchtigkeit, während die Raumluft immer trockener wird. Befindet man sich in der Nähe einer solchen Wand, spürt man ihre Kälte. Wird der Raum gelüftet, kühlt die Luft zudem rasch ab und es muss anschließend erneut Energie aufgewendet werden, um den Raum abermals zu erwärmen.

  • schnellere Raumerwärmung
  • kostengünstiger in der Anschaffung
  • Luftzirkulation im Raum
  • Aufwirbelung von Staub und Pollen
  • dadurch Belastung für Allergiker
  • Luftfeuchtigkeithaushalt im Raum wird beeinträchtigt
  • dadurch Schimmelbildung möglich
  • starke Temperaturschwankungen im Raum
  • Verfärbung von Zimmerwänden und -decken durch verbrannte Staubpartikel
  • Holzauflage mehrmals täglich notwendig
  • dadurch höhere Energiekosten
  • Verwendung einfacher Baumaterialien
  • unattraktive Lüftungsgitter

Kaum jemand mag es, wenn es zieht. Bei der Konvektionswärme ist jedoch genau das der Fall. Die Luftzirkulation im Raum ist spürbar, was auch Ursache für eine gefühlt kältere Raumtemperatur ist.

Konvektion_neu